FAQs Fahrzeugfolierung

FAQs Fahrzeugfolierung und Beschriftung

Wie lange dauert eine Folierung?

Je nach Fahrzeuggröße, Typ und Beschaffenheit der Oberfläche dauert die Folierung zwischen drei und vier Arbeitstage. Nach der Folierung muss das Fahrzeug noch 24 Stunden in unseren gleichmäßig temperierten Räumen verweilen. Diese Zeit benötigt der Kleber, um aktiviert zu werden und vollständige Haftung mit der Karosserieoberfläche zu erhalten.

Wie groß ist die Haltbarkeit der Folie?

Die Haltbarkeit der Folie ist in erster Linie abhängig von der Beschaffenheit des Untergrundes, auf dem sie verklebt werden soll. Der Folienhersteller gibt in der Regel eine Gewährleistung auf die Folie von 8 bis 10 Jahren bei mitteleuropäischem Normklima.
Da die Fahrzeuge unterschiedlich stark genutzt werden und unterschiedlichen Witterungseinflüssen ausgesetzt sind, ist aus unserer Erfahrung eine Haltbarkeit von mindestens 3 - 5 Jahren sicher zu gewährleisten. Danach kann die Folie an Klebkraft verlieren, eventuell spröde werden und leicht ausbleichen.
Wichtig ist, dass lackierte oder gespachtelte Karosserieteile mindestens vier bis sechs Wochen ausdünsten, bevor sie foliert werden. Ansonsten verbinden sich die chemischen Komponenten des Lackes mit den Lösemitteln der Folie und es kommt zu einer extremen Klebkraft, wodurch die Folie später nicht mehr schadfrei vom Fahrzeug abgezogen werden kann.

Was mache ich mit Steinschlägen und Kratzern?

Tiefe Steinschläge oder Kratzer werden durch die Folierung nicht abgedeckt. Speziell bei matten Folien sieht man Dellen durch Schattenwurf sogar recht deutlich. Es ist also ratsam, sich Dellen und Kratzer beim Fahrzeugaufbereiter Ihres Vertrauens vor der Folierung entfernen zu lassen.

Warum habe ich nach der Folierung noch Staub oder Luftbläschen unter der Folie?

Selbst wenn der Verarbeitungsraum völlig sauber ist, lässt es sich nicht vermeiden, dass sich kleinste Staubpartikel oder Schwebeteilchen unter die Folie setzen. Daraus entstehende kleine Luftblasen diffundieren aber durch die Folie und verschwinden je nach Außentemperatur innerhalb 2 bis 6 Wochen.

Warum hat meine Folierung Falten und Überlappungen / Einleger?

Rein optisch ist eine Folierung kaum von einer Lackierung zu unterscheiden – man darf beide deswegen allerdings nicht gleich setzen. In manchen Fällen, bei extremen 3D-Rundungen tritt eine Faltenbildungen auf, die aber weitestgehend eingearbeitet werden. Sie sind aber nicht immer vermeidbar und stellen keine Mängel dar. An starken Wölbungen oder schwer zu bearbeitbaren Stellen (z.B. Türgriffe, Spiegel, Spoiler, Frontschürzen) kann die Montage nicht aus einem Folienstück erfolgen. Um eine Überdehnung und damit das Ablösen der Folie zu vermeiden wird mit Einlegern gearbeitet. Die Überlappungen werden, wenn möglich, im nicht sichtrelevanten Bereich durchgeführt.Auch Beklebungen von Flächen, die die Folienbreite übersteigen, können eine Überlappung erforderlich machen.

Ist eine Nachbesserung/ Gewährleistung zu einem späteren Zeitpunkt möglich?

Eine Nachbesserung z.B. nach Unfallschäden ist generell möglich. Allerdings sollte man beachten, dass es aufgrund der unterschiedlichen Einsatzzeit der Folien zu Farbunterschieden kommen kann. Sollte ein Gewährleistungsfall eintreten, so treten Sie am besten direkt mit uns in Kontakt, und wir vereinbaren einen Termin zur Mangelbehebung. Die meisten Mängel können relativ schnell und ohne längeres Warten behoben werden. Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften.

Was passiert bei der Fahrzeugannahme?

Sobald Sie das Fahrzeug bei uns vorbei bringen, wird gemeinsam ein Übergabeprotokoll erstellt, in dem der Zustand des Fahrzeugs dokumentiert wird. Dieses Protokoll ist von beiden Seiten zu unterzeichnen.

Wie pflege ich mein foliertes Fahrzeug richtig?

Generell ist eine Handwäsche immer schonender für ein Fahrzeug als die Fahrt durch die Waschanlage. Aufgrund jahrelanger Erfahrung können wir jedoch bestätigen, dass die Nutzung einer Waschanlage für folierte Autos kein Problem darstellt. Allerdings sollte das Wachsprogramm bei der Wäsche nicht angewendet und ein Hochdruckreiniger bei der Vorwäsche zurückhaltend eingesetzt werden. Es gilt dabei einen Mindestabstand von wenigstens 30 cm zur Folie einzuhalten. Zudem sollte die Lanze des Hochdruckreinigers immer mit 90 Grad zum Fahrzeug stehen, damit die Folienkanten nicht direkt getroffen werden.

Vorschäden am Lack/Nachlackierung

Bereits vorhandene tiefere Steinschläge sind mit einer Vollverklebungsfolie (Beschriftungsfolie) aufgrund der minimalen Stärke nicht zu überdecken. Evtl. können dickere Folien, z.B. strukturierte Folien kleine Lackschäden überdecken . Beachten Sie, dass beschädigter (Klar-)Lack beim Entfernen der Folie sich in seltenen Fällen teilweise ablösen kann. Auch an nachlackierten/nicht mit Originallack versehenen Stellen, kann es zu Ablösungen kommen, wofür wir keine Gewährleistung übernehmen. In der Automobilindustrie werden serienmäßig Fahrzeuge gefertigt, deren Lackierung mindestens einen Gitterschnittkennwert GT1 (DIN 53151) aufweisen. Dieser Wert sagt etwas über die Festigkeit des Lackes auf dem Untergrund aus. Keine der von uns verwendeten Folien hat eine Klebkraft, die diesen Wert übersteigt.

Vorbereitung des Untergrunds durch den Kunden

Basis einer Fahrzeugvoll-/teilverklebung bzw. einer Beschriftung ist die Bereitstellung eines grundgereinigten Fahrzeuges. In textilen Waschstraßen ist die einfachste Wäsche durchzuführen (KEINE Polituren/Wachse). Große und hartnäckige Verunreinigungen wie Teerflecke, Insektenrückstände u.ä. sind vom Kunden zu entfernen. Der Lack muss vollständig von Wachsen befreit sein. Ist das Fahrzeug ungenügend gereinigt, können zusätzliche Reinigungskosten anfallen.

Dokumentation und Werbung

Vor der Beklebung wird das Auto kontrolliert und etwaige Schäden dokumentiert. Dieses Formblatt wird, von beiden Seiten unterschrieben und der Auftragsmappe beigefügt. Zusätzlich werden digitale Fotos vom Fahrzeug erstellt, die den gleichen Zweck erfüllen sollen. Die vor, während und nach einer Folierung erstellten Bilder werden, nachdem Erkennungsmerkmale wie Nummernschilder u.ä. zum Schutz von Persönlichkeitsrechten unkenntlich gemacht wurden, nach eigenem Ermessen für Werbezwecke verwendet (Homepage , Flyer o.ä.).

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